1. Deutsch-Chinesisches Symposium zur Förderung des Jugendfußballs

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
Deutsch-Chinesisches Symposium zur Förderung des Jugendfußballs / September 2019 CPAFFC Beijing 

 

„Neuer Meilenstein in der Zusammenarbeit

 

Es ist eines der Megathemen in China: Fußball soll Volkssport werden und dazu auch noch international erfolgreich. Doch wie schafft China diese ehrgeizigen Ziele?

Das 1. Deutsch-Chinesisches Symposium zur Förderung des Jugendfußballs an einem der schönsten Plätze in Peking, auf dem Gelände der chinesischen Freundschaftsgesellschaft (CPAFFC), war ausgesprochen gut besucht. Das steigende Interesse am Fußball konnte man regelrecht spüren.

Eingeladen hatten die CPAFFC und die ADCG. Als Partner für diese Premiere wurde Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt gewonnen, denn dessen internationales Engagement steht unter dem Motto „Building bridges. Genau für dieses Ziel stehen auch die Freundschaftsgesellschaften aus Deutschland und China. Da war es nur konsequent, dass CPAFFC-Vizepräsident Song Jingwu und Markus Weidner von Eintracht Frankfurt gleich einen Kooperationsvertrag für weitere Symposien unterzeichneten.  

Vor rund 110 Gästen aus den Regionen Beijing, Tianjin, Hebei, Innere Mongolei, Shandong, Zhejiang, Shanghai, Henan und Liaoning und zahlreichen Journalisten erläuterten dann die beiden Fußballlehrer, Armin Kraaz, langjähriger Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und Nicolai Adam, Leiter der internationalen Sportprojekte von Eintracht Frankfurt das deutsche Nachwuchsförderungs- und Ausbildungssystem.

„Bei unseren Jugendspielern achten wir darauf, dass sie auf jeden Fall eine schulische Ausbildung abschließen und auch Sozialkompetenz lernen“, sagt Armin Kraaz. Für Nicolai Adam, der unter anderem in Ruanda, Indien und Aserbeidschan Jugendnationalmannschaften trainierte, kann nur der ein erfolgreicher Fußballer werden, der Eigenschaften wie Begeisterung, Willen, Mut, Verantwortungsbereitschaft und Entscheidungsschnelligkeit zusätzlich mitbringt“.   

Und was fehlt China, um erfolgreiche Fußballer zu entwickelnShao Jiayi,ehemaliger chinesischer Nationalspieler, der in der Bundesliga für drei Vereine aktiv war, kennt beide Kulturen. Heute ist er Sportdirektor bei der Chinese Football Association (CFA). „Uns fehlen Plätze, gut ausgebildete Trainer und besonders der holistische Ansatz in der Jugendarbeit, denn ein umfassendes Fußballtraining wirkt auch in die Gesellschaft hinein“, sagt er. Dafür bekam er viel Applaus.

Wünschenswert sei zudem, dass sich in China so etwas wie eine Fußballkultur entwickelt. Auch in dieser Einschätzung waren sich die Teilnehmer des Symposiums einig. Mit dazu beitragen kann und soll vor allem eine noch wesentlich intensivere Kooperation zwischen dem deutschen und chinesischen Fußball. „Das Symposium ist ein neuer, weiterer qualitativer Meileinstein in der Zusammenarbeit, insbesondere im Jugendfußball. Wünschenswert sind wesentlich mehr sportliche Wettkämpfe zwischen deutschen und chinesischen Jugendlichen, denn Fußball bringt die jungen Menschen zusammenSie lernen dabei nicht im sportlichen Bereich, sondern erwerben auch interkulturelle Kompetenzen, zog Felix Kurz, Vizepräsident der ADCG, Bilanz in seinem Schlusswort.

Die ADCG e.V.

Die ADCG e.V. ist die Dachorganisation Deutsch-Chinesischer Gesellschaften in der Bundesrepublik Deutschland für China auf allen Ebenen, insbesondere in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Jugend und Sport.

Kontakt

Kapellstr. 14
40479 Düsseldorf
E-Mail: info@deutsche-china-AG.de

Search